Rückblick Jugendzeltlager Großkrotzenburg 2019

Vom 27.07. bis 31.07. fand das Haibacher Jugendzeltlager in Großkrotzenburg erstmals mit Beteiligung des Glattbacher Handballnachwuchses statt. Aufgrund der neuen Jugendspielgemeinschaft hatte man bei beiden Vereinen schon frühzeitig anstehende Teamevents zu gemeinsamen Projekten gemacht, so auch das Zeltlager, an dem alle Spieler u. Spielerinnen von der E- bis zur C-Jugend teilnehmen konnten.

Nachdem schon am frühen Samstagmorgen die Mannschaftszelte aufgebaut und letzte Vorbereitungen getroffen worden waren, reisten ab 14 Uhr die Kinder und Jugendlichen an. Zunächst wurden die Zelte eingeteilt und eingerichtet. Anschließend wurden die Teilnehmer nach einigen Kennenlernspielen in insgesamt acht gemischten Gruppen eingeteilt, denen jeweils zwei Teamer*innen angehörten. Die Teamer*innen waren die ältesten Zeltlagerteilnehmer*innen aus der B- und C-Jugend, deren Aufgabe vor allem darin bestand, ihre Gruppe zu motivieren, zu unterstützen und anzuleiten, was sie über das gesamte Zeltlager hinweg sehr gut machten. Den restlichen Samstag verbrachte man damit den Großkrotzenburger Badesee zu erkunden.

Unser Zeltlagerfrühstück gab es meist ab 8.00 Uhr. Nach einem Guten-Morgen-Song aus der Musikanlage schlurften alle nach und nach aus ihren Zelten herbei und stärkten sich bei Kaba, Nutella-Brötchen und Müsli für den anstehenden Zeltlagertag. Jeden Tag wurde es ein wenig später. Nach allen Essenszeiten mussten die Teilnehmer*innen als Gruppe immer einen Dienst übernehmen. So gab es den Ordnungsdienst, welcher für die Sauberkeit auf dem Platz und in den Toiletten zuständig war, und den Spüldienst, welcher nach dem Essen dafür sorgte, dass alles Geschirr gespült wurde. Für die genannten Dienste gab es natürlich einen Plan, damit jede Gruppe gleich oft dran war. Bereits am zweiten Tag stellte man allerdings fest, dass es besser war, wenn jeder sein Geschirr selbst abspülte und so gab es nur noch einen Gruppendienst.

Am Sonntag beschäftigten sich die Gruppen hauptsächlich mit dem Bootsbau für die anstehende Zeltlager-Regatta, die am Montag am See geplant war. Für den Bau der Boote standen jedem Team zwei Rollen Klebeband, vier Tetra-Packs, Pappe, Plastikfolie und zwei Stöcke, welche als Ruder verwendet werden durften, zur Verfügung. Nach dem Mittagessen ging es wieder an den See und anschließend wurden die Boote weitergebaut. Der Tag klang schließlich nach dem Abendessen mit einem lustigen Bingo-Spieleabend aus.

Montags wurden letzte Verfeinerungen am Boot getroffen, danach ging es an den See und die Zeltlager-Regatta konnte starten. Hierbei mussten immer zwei Teammitglieder*innen aus einer Gruppe in dem Boot sitzen und auf Zeit mit diesem eine festgelegte Strecke auf dem See zurücklegen. Bis auf zwei Boote kam jede Gruppe ans Ziel. In die Wertung floss jedoch nicht nur die Fahrzeit ein, sondern auch ein origineller Bootsname und das Styling der Bootscrew. Nachmittags ging es dann natürlich wieder an den See, wo ein Teil der Gruppe ihr Geschick beim Stand-Up-Paddling auf dem See erprobte und alle anderen Freizeit am See oder auf dem Zeltplatz genossen. Am späten Nachmittag standen dann die Workshops Batiken, Freundschaftsarmbändchen, Tic-Tac-Toe-Spiel, Speckstein, Slush-Ice, Knetseife und Henna-Tattooauf dem Programm.

Um 22 Uhr fand dann die Nachtwanderung statt, die von den Teamer*innen organisiert wurde und manche Teilnehmer*innen „das Gruseln“ lehren sollte.

Am Dienstag war es schon wieder so weit, den Abschlussabend vorzubereiten. Hierfür sollte sich jede Gruppe einen Auftritt zum Motto „Supertalent“ überlegen. Nach dem Mittagessen ging es wie am Vortag zum Stand-Up-Paddling an den See, wobei jetzt der andere Teil der Gruppe an der Reihe war. Beim Abschlussabend führten zunächst die Gruppen ihre lustigen und abwechslungsreichen Supertalent-Auftritte vor und danach gab es eine fetzige Beachparty mit Strandbar und einer stimmungsreichen Disco. Mit leckeren alkoholfreien Cocktails und toller Partystimmung feierten die Haibacher und Glattbacher Kinder und Jugendlichen einen tollen Zeltlagerabschluss.

Mittwochs war das Zeltlager schon wieder vorbei und ab 9 Uhr war Aufräumen angesagt. Nachdem die großen Mannschaftszelte abgebaut und der Zeltplatz aufgeräumt war, durften die Kinder und Jugendlichen nochmals an den See, bis sie letztlich von ihren Eltern abgeholt wurden.

Insgesamt ein tolles Zeltlager, welches den Kindern und Jugendlichen großen Spaß bereitet hat. Ein großer Dank gilt den zahlreichen Eltern, Betreuern und Helfern, ohne deren Hilfe ein solches Zeltlager mit über 80 Kindern und Jugendlichen nicht möglich gewesen wäre.