TV Haibach I – MSG Groß-Zimmern / Dieburg II 29:28 (18:16)

Mit einem aufgrund von Krankheiten und Verletzungen stark ausgedünnten Kader musste der TVH in das schwierige Heimspiel gegen die MSG starten. Zu Spielbeginn legten die Gastgeber immer wieder Treffer vor, doch Groß-Zimmern / Dieburg, die auf einen kompletten Kader mit Erstmannschaftunterstützung zurückgreifen konnten, konterte stets. So lag man zwar immer ein bis zwei Tore in Front, aber man konnte sich einfach nicht richtig absetzen. Zwar hatte der TVH vorne einen richtig guten Tag erwischt, doch dafür zeigte man in der Abwehr an diesem Tag eklatante Schwächen und auch die beiden Torhüter des TVH konnten nicht überzeugen. So blieb es die komplette erste Hälfte eine enge Kiste und schließlich wurden beim Stand von 18:16 die Seiten gewechselt.

In der zweiten Hälfte wollte man schnell für klare Verhältnisse sorgen, auch um sich die Kräfte ein bisschen besser einteilen zu können. Jetzt war es so, dass man eigentlich immer drei bis vier Treffer in Front lag, doch die endgültige Entscheidung war auch dies keinesfalls. Als man es dann beim 27:22 erstmals geschafft hatte den Vorsprung auf fünf Tore zu erhöhen, hätte man eigentlich clever genug sein müssen das Spiel locker nach Hause zu fahren. Doch weit gefehlt: Man nahm sich etliche Lustwürfe und so kam die MSG Tor um Tor ran. Als die Kombinierten 30 Sekunden vor dem Ende den Anschlusstreffer zum 29:28 erzielten, brach bei Haibach das große Zittern aus. Doch mit Hängen und Würgen brachte man das eine Tor über die Zeit.

Fazit: Sicher ist der Sieg verdient, da die MSG zu keinem Zeitpunkt des Spiels auch nur einmal in Führung lag. Doch der TVH darf das Spiel niemals beinahe noch aus der Hand geben. Hier muss man in Zukunft wesentlich cleverer agieren. Es gilt nun in den beiden Osterwochen im Training an den erheblichen Defiziten zu arbeiten, um gestärkt in die letzten fünf Spiele der Saison zu gehen.

Torschützen für den TVH: J. Albert (11/3), O. Fetser (7), T. Horlebein (4), P. Orth (3), S. Aulbach, J. Homes, C. Withelm (alle je 1), D. Ott (1/1)